„Eine Kakofonie des schwarzen Humors hebt an, ein brillanter Einfallsstrudel reißt alle Figuren – und den Zuschauer – mit sich. Wie bei den Coen Brothers oder den besten Südkoreanern („Parasite“) feiern finsterer Thriller und aberwitzige Gesellschaftssatire fröhliche Hochzeit.“
„Jensen hat seine Helden lieb und nimmt sie ernst. Als sich Ankers Gesicht in der vorletzten Minute zu so was Ähnlichem wie einem Lächeln verzieht, geht die Sonne auf.“
„Jensen schickt sein Publikum auf eine emotionale Achterbahnfahrt, wechselt von Komödie zu Tragödie zu Actionfilm – und man genießt dabei jede neue Kurve, die dieser Film nimmt, im Vertrauen, dass der Regisseur weiß, wohin er mit seiner Geschichte am Ende will. Es ist voll gerechtfertigt.“
„„Therapie für Wikinger“ ist eine makabre Komödie, in der Männer Grenzen austesten und Dinge tun, die sie vermutlich selbst nicht ganz verstehen. Die Mischung aus bitterbösem Humor, brutaler Gewalt, Familienaufstellung und Therapiestunde ist eigenwillig – und unglaublich erfolgreich: In Dänemark ist der Film von Anders Thomas Jensen einer der erfolgreichsten der vergangenen Jahre.“
„Unter dem Wahnwitz verbirgt sich indes ein Herz für die Figuren, das Anders Thomas Jensen auch in jedem seiner vorherigen Filme unter Beweis stellte. Der Regisseur lässt sich auf die Eigenarten der Außenseiter ein und gesteht ihnen einen emotionalen Kern zu. So erzählt „Therapie für Wikinger“ aller Knalleffekte zum Trotz eine ernste Geschichte, die Themen wie Identität und Anderssein nachspürt.“
„Anders Thomas Jensen liefert eine bittersüße Mixtur aus rabenschwarzem Humor, brutaler Gewalt, existenziellen Abgründen und familiären Konflikten. Das ist makaber und düster, aber auch oft irgendwie herzlich und manchmal richtig komisch, obwohl immer die Möglichkeit besteht, dass einem das Lachen im Halse stecken bleibt. Die Geschichte von zwei sehr unterschiedlichen Brüdern, die einen verlorenen Schatz suchen, ist kein gemütlicher Film – im Gegenteil: Er provoziert mit seinem bösen Humor und einer absurden Komik und mit einer auf den ersten Blick zynischen Auffassung vom Leben.“
„„Therapie für Wikinger“ ist eine großherzige Fabel über Toleranz, Zusammengehörigkeit und Selbstverwirklichung. Getreu dem Motto des Films: Wenn alle kaputt sind, ist niemand kaputt. Eine schöne Botschaft – gerade auch für Weihnachten.“
„Wie bei guten Komödien liegt alldem ein zutiefst menschlicher Kern zugrunde: Dieser Film ist ein Plädoyer für das Anderssein, für Respekt und Toleranz gegenüber anderen – insbesondere, wenn diese nicht „normal“ sind und „eine Schraube locker“ haben. Dies ist aber auch Warnung vor einem Übermaß an Achtsamkeit.“