„„Chérie, ich komme!“ erzählt hinreißend über die weibliche Lust. Ihr Film ist zwar pikant, doch nie vulgär; er schildert das Geschehen konsequent aus weiblicher Perspektive, kommt völlig ohne voyeuristische Nacktheit aus und findet originelle Bilder für das Lustempfinden der Frau. So entpuppt sich dieser Film letztlich als bezaubernde Liebesgeschichte, die zu Gesprächen anregt und hoffentlich dazu führt, dass möglichst viele Frauen sich trauen, Defizite in ihrer Beziehung offen anzusprechen.“
„Man verlässt das Kino nicht nur amüsiert, sondern auch mit einigen Ideen, worüber es sich im tagtäglichen Dasein lohnen könnte, mal ein wenig intensiver nachzudenken, egal, ob nun verpartnert oder als Single.“
„Eine ebenso freche wie berührende Komödie über Mut, Neugier und die Erkenntnis, dass man auch nach Jahrzehnten noch Neues über einander lernen kann.“
„Der Film „riecht gut“, verzichtet auf voyeuristische Nacktszenen, ist mehr fröhlich als obszön und adoptiert stets die weibliche Perspektive.“
„Eine humorvolle, lebensfrohe Geschichte, die weitgehend ohne Klischees auskommt und auch auf leise Zwischentöne nicht verzichtet.“
„Die elegante Komödie ist unterhaltsam, ein bisschen frivol, aber keineswegs ordinär oder pornografisch. Sie feiert weder sexuelle Selbstoptimierung noch technische Wunderversprechen, sondern die vielleicht schönste Erkenntnis einer langen Beziehung: dass selbst nach Jahrzehnten noch etwas Gutes entstehen kann – aus einem ehrlichen Gespräch oder aus einer verrückten Idee.“
„Mut. Der schwebt über allem bei diesem wunderbaren, komischen, leichten und dennoch tiefgründigen Film. […] Es ist zum Niederknien komisch, wenn Fanny sich nach dem Scharfmachen bei ihrer Sex-Therapeutin für das gar nicht so leichte, klärende Gespräch mit Thomas vorbereitet. […] Der versteht mal wieder nicht, doch Fanny bleibt dran. Zum Glück. Für sie und natürlich für uns als Publikum, denn diese tatsächlich auf wahren Begebenheiten beruhende und bisweilen herrlich durchbrennende Geschichte wird somit zur vielleicht schönsten Komödie des Sommers. […] Alexandra Lamy und François Cluzet sind Vollblutkomiker, ihnen glückt Humor von derb bis pointiert, man glaubt ihnen aber auch Scham, Schuldgefühle, Verlustangst und das Hinterfragen von Gewohnheiten.“
„CHÈRI, ICH KOMME! ist französisches Mainstreamkino par exelence – die Grande Nation bereitet den Weg zum Glück für alle.“