Ein Licht zwischen den Wolken
Streha mes reve

Drama  Albanien  2018  
Farbe   83 Minuten  OmU DF   

Zu diesem Film empfehlen wir:

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Ein Licht zwischen den Wolken - offizieller deutscher Kinotrailer

 

Regie: Robert Budina, Edo Tagliavini
Kamera: Marius Panduru
Darsteller: Arben Bajraktaraj, Esela Pysqyli, Irena Cahani, Bruno Shllaku, Osman Ahmeti, Muzbaidin Qamili, Helga Boshnjaku, Suela Bako
Produktion: Erjola Fiore

FSK: ohne Altersbeschränkung, feiertagsfrei

Bundesweiter Kinostart: 19.09.2019

Wir disponieren digitale Kopien, in DF und OmU.


Pressebetreuung: mm filmpresse
Sylvia Müller
Tel.: (030) 41 71 57 22
E-Mail: mueller@mm-filmpresse.de

www.mm-filmpresse.de

Das Presseheft, weitere Pressebilder (JPG-Format) und das Filmplakat-Motiv stehen auch unter www.mm-filmpresse.de zum Download bereit.


Synopsis:

In der rauen, aber schönen Hochgebirgs-Idylle eines albanischen Bergdorfes lebt es sich erstaunlich multikulturell: Der Hirte Besnik ist dank der katholischen Mutter, dem kommunistischen Vater und den muslimischen und orthodoxen Schwiegerfamilien an Kompromisse gewöhnt. Doch das friedliche Miteinander im Dorf und in der Familie wird herausgefordert. Beim Gebet in der Moschee folgt Besnik einer seltsamen Eingebung und entdeckt etwas Unglaubliches: verborgen hinter Wandverputz offenbart sich eine christliche Heiligendarstellung. Unvorstellbar scheint für die muslimische Mehrheit, was nun unwiderlegbar ist: die Moschee war einst eine Kirche. Ein gemeinsames Gotteshaus mag für ihre Vorfahren selbstverständlich gewesen sein. Den aktuellen Einwohnern des Bergdorfes scheint es reiner Frevel. Doch einmal geweckt, sind die Begehrlichkeiten kaum zurückzuhalten. Im Zentrum der Auseinandersetzung steht Besnik, der nicht einsehen mag, warum ein Gotteshaus nicht viele Wohnungen haben kann. Und auch in Besniks multireligiöser Familie entzündet sich ein Streit über das Haus des Vaters und Besnik selbst muss erfahren, wie dicht Religion und Ausschluss miteinander verwoben sind. Der Hirte ist gezwungen, seinen eigenen Weg zu gehen.

Ein seltenes Juwel ist dieser kleine, aber mit viel Liebe inszenierte Spielfilm aus Albanien, der mit großer Subtilität die Spielräume der Religiosität in den Fokus rückt. Ein ungewöhnlicher Beitrag zu einer allgegenwärtigen Debatte, der mit großer Poesie und in einer zart kadrierten Bildsprache von Orten des Glaubens und vom Obdach der Gemeinschaft erzählt.