Ein Spielfilm von Oliver Jahn
mit Eike Weinreich, Katharina Schüttler, Karoline Eichhorn, Peer Martiny, Heike Jonca, Leon Wessels, Michael Schumacher u.a.
Deutschland 2008 · 98 min · Farbe
Eine komödiantische Satire über Umweltängste und Selbstfindungen – die erste Bio-Komödie !!!
Tom ist Lehrerkind, Regenphobiker und Neurotiker, seine Gesundheit das ständige Sorgenkind und Experimentierfeld einer überängstlichen Familie. Denn die Schuhmann-Weils sind radikale Verfechter von Umweltschutz, Naturkost und viel Bewegung. Umgeben von den Absonderlichkeiten einer Familienbande im Öko-Fieber, scheint Tom der einzig Vernünftige in einer schrecklich netten Familie zu sein. Als ein mysteriöser Eisklotz in das Einfamilienhaus einschlägt, evakuieren sich die Schuhmann-Weils generalstabsmäßig in ihren Luftschutzbunker, doch Tom nutzt die Gelegenheit zur Flucht. Er will es mit den ganz normalen Gefahrenzonen des Lebens und vor allem mit der burschikosen Lucie aufnehmen, in die er sich Hals über Kopf verliebt hat. Prompt wird seine Mutter zur Öko-Märtyrerin und sendet ihm Botschaften aus dem Bunker. Trotz Wehwehchen, Neurosen und Nervositäten entbrennt ein erbitterter Kampf um Freiheit, Liebe und Selbstbestimmung.
Mit »Die Eisbombe« legt Regisseur Oliver Jahn eine schwarze Familienkomödie vor, die es in sich hat. Die Macken und Schrullen einer Generation voll ökologischer Bewusstseinserweiterung, Alternativkultur und überdrehter Umweltangst nimmt er mitleidlos auseinander und erzählt eine skurrile Satire, die vor bissigem Humor nur so strotzt.
»Oliver Jahns 'Bio-Komödie' zeigt auf ebenso kluge wie unterhaltsame Weise, dass jedes Extrem ins Unglück führt.« [Cinema]
»'Die Eisbombe' ist eine gelungene Satire auf die Sicherheitsgesellschaft, die verbissene Regelungswut überinformierter Wohlstandsökologen und auf die 'arbeitslose Angst', die jedes noch so kleine Restrisiko des Lebens erschnüffelt.« [Berliner Zeitung]
Drehbuch: Oliver Jahn, Stéphane Bittoun
Kamera: Julian Atanassov
Schnitt: Barbara Gies
Musik: Eike Hosenfeld, Moritz Denis
Sounddesign: Martin Frühmorgen, Immo Trümpelmann
Produktion: credofilm in Koproduktion mit dem ZDF Das kleine Fernsehspiel und der dffb
Sprachfassung: deutsch
Tonformat: Dolby Digital 2.0 & 5.1
Bildformat: 16:9
Ländercode: 0
FSK: freigegeben ab 12 Jahren
Bonusmaterial: Original-Kinotrailer, Good-Movies-Trailershow
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